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Niedersächsische Landkreise unterstützen Klimawende

77 Prozent der deutschen Landkreise verfügen bereits über eine ausformulierte Strategie für den Klimaschutz oder die Nutzung erneuerbarer Energie. Weitere 14 Prozent der Landkreise beschäftigen sich mit der Erarbeitung eines solchen Konzeptes. Dieses Ergebnis einer aktuellen Umfrage präsentierte der Deutsche Landkreistag anlässlich der Vorstellung eines Positionspapiers zum Klimaschutz, an dem der Präsident des Niedersächsischen Landkreistages (NLT) Landrat Klaus Wiswe, Landkreis Celle, als Mitglied einer fünfköpfigen Arbeitsgruppe federführend mit beteiligt war.

Die Umsetzung der Klimawende vollzieht sich maßgeblich in den ländlichen Räumen. Allerdings dürfen nicht nur die Lasten dort abgeladen werden. Schon heute gibt es nach den Ergebnissen der Umfrage erhebliche Umsetzungsprobleme. So berichtet z. B. über die Hälfte der Landkreise von Akzeptanzproblemen beim Ausbau der Windenergie. „Dies müssen wir ernst nehmen, gerade wenn wir in Niedersachsen mit seinen schon heute vielen Windenergieanlagen den Ausbau noch weiter vorantreiben wollen. Bund und Land müssen insbesondere die Voraussetzungen für die Modernisierung bestehender Anlagenstandorte schaffen („repowering“), bevor neue Standorte in Siedlungsnähe in den Blick genommen werden. Wir unterstützen zudem die Forderung des Deutschen Landkreistages, für die Menschen in den ländlichen Räumen eine dauerhafte, die steigende Belastung ausgleichende Entlastung bei der Pendlerpauschale zu schaffen“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages, Prof. Dr. Hubert Meyer.

Das vom Präsidium des Deutschen Landkreistages beschlossene Positionspapier steht auf der Homepage des NLT unter www.nlt.de  -> Verbandspositionen -> Umwelt und Bauen zum Download Verfügung.