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Niedersächsischer Weg ist richtig, muss aber vor Ort umgesetzt werden können

Landkreistag fordert angemessene personelle Ausstattung

Anlässlich der heutigen Anhörung im Niedersächsischen Landtag zur Umsetzung des Niedersächsischen Weges betont der Niedersächsische Landkreistag (NLT) die Bedeutung der Vereinbarung von Naturschutz und Landwirtschaft für das künftige gemeinsame Miteinander vor allen in den ländlichen Räumen Niedersachsens. Die neuen Regelungen müssen aber vor Ort auch praktikabel umgesetzt werden können. Hier sieht der NLT Nachbesserungsbedarf. Dies betrifft zum Beispiel die geplanten Bearbeitungsfristen für Anzeigen zum Grünlandumbruch sowie das immer noch zu sehr eingeschränkte Betretensrecht für Mitarbeiter der kommunalen Umweltverwaltungen auf Feld und Flur.


„Von Anfang an haben wir den Niedersächsischen Weg von kommunaler Seite als Chance begrüßt. Zwei Dinge sind aus Sicht der Vollzugsbehörden jedoch entscheidend: Die Wirksamkeit der neuen Regelungen in der Fläche und die vom Land zu leistende bessere Ausstattung der kommunalen Naturschutz- und Wasserbehörden. Nur bei praktikablen, die Umweltbehörden stärkenden Regelungen und ausreichender Finanzierung können die neuen Aufgaben und höheren Umweltstandards auch vor Ort Wirkungen für den Natur-, Gewässer- und Artenschutz entfalten“, stellt NLT-Geschäftsführer Dr. Joachim Schwind fest. „Zur Umsetzung des Niedersächsischen Weges brauchen wir mindestens drei Stellen der Wertigkeit A11 in jeder betroffenen kommunalen Umweltbehörde“, fordert Schwind.