Landkreistag: Nulltoleranz bei Tierquälerei

Der Niedersächsische Landkreistag (NLT) hat sich angesichts der vom Landkreis Stade zum Teil bestätigten Vorwürfe gegen Tierhalter und einem Schlachtbetrieb betroffen gezeigt über die anhaltenden massiven Verstöße gegen den Tierschutz. Die Bilder aus dem geschlossenen Schlachtbetrieb sind erschreckend. „Die Landrätinnen und Landräte sind sich einig: Wir werden solche Zustände keineswegs akzeptieren. Unsere Veterinärämter werden mit Konsequenz gegen Verstöße vorgehen,“ erklärte NLT-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Hubert Meyer.


Ausdrücklich unterstützte er die Bemühungen von Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast, die Kontrollen auf den Schlachthöfen weiter zu intensivieren. Dies werde aber nur mit zusätzlichem Personal in den kommunalen Veterinärämtern gelingen. Das Land müsse deshalb im Landeshaushalt 2020 mehr Geld für diesen politischen Brennpunkt zur Verfügung stellen.

Gleichzeitig wies Meyer pauschale Verdächtigungen gegen Mitarbeiter der Veterinärämter zurück. „Der Tierschutz ist ein sehr emotionales Thema. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen zum Teil unter großem persönlichen Einsatz einen guten Job. Dafür verdienen sie Anerkennung. Wenn es gleichwohl im Einzelfall zu Nachlässigkeiten oder Versäumnissen kommen sollte, werden die Behördenleitungen dies aber ebenfalls mit der gebotenen Stringenz verfolgen. Bei Tierquälerei gibt es keine Toleranz,“ versicherte Meyer.

Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen (Pressemitteilung Nummer 5/2019 des Niedersächsischen Landkreistages: Nulltoleranz bei Tierquälerei)
Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen (Pressemitteilung Nummer 5/2019 des Niedersächsischen Landkreistages: Nulltoleranz bei Tierquälerei) Landkreistag: Nulltoleranz bei Tierquälerei
 
erstellt am 15.04.2019
bearbeitet am 15.04.2019