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Ausstieg aus der Anbindehaltung von Rindern: Richtiges Ziel, falscher Weg

Die kommunalen Veterinärbehörden sollen den Ausstieg aus der Anbindehaltung von Rindern durchsetzen. Einen entsprechenden Runderlass hat das niedersächsische Landwirtschaftsministerium heute veröffentlicht. Dazu erklärt der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages Dr. Joachim Schwind. „Wir teilen das Ziel, aus der Anbindehaltung auszusteigen. Den Weg halten wir allerdings für verfassungsrechtlich bedenklich. Allein der Bund kann das allgemeinverbindlich regeln.“

„Wir haben der Ministerin frühzeitig ein dialogischeres Vorgehen und die Zusammenarbeit mit den Betrieben bei der Umstellung auf eine tierschutzgerechtere Haltung von Rindern empfohlen. Wir vermuten, dass sich die Mehrzahl der Landkreise wegen rechtlicher Bedenken nun wird anweisen lassen. Die Verantwortung für dieses konfrontative und rechtlich riskante Vorgehen trägt dann ganz allein das Land“, so Schwind

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